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Produkttest: WeltbildEdition "Nähen mit BeaLena" - Paket 2

05.08.2014

Ihr Lieben,

im Sommer wird es ja immer etwas ruhiger hier auf dem Blog. Bei mir ist es auf der Arbeit stressiger als im Winter, man fährt in den Urlaub und allgemein gibt es bei schönem Wetter ja noch hundert andere schöne Dinge zu tun. Und Lernen für die Uni muss ich auch… Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, ich denke in ca. einem Monat geht es hier wieder regelmäßig weiter. :)

Heute möchte ich euch vom zweiten Paket der WeltbildEdition „Nähen mit BeaLena“, von der ich freundlicherweise vier Pakete kostenlos testen darf, erzählen. Hier und hier könnt ihr meine Erfahrungen mit Paket 1 nachlesen.

Die Anlieferung
Auch diesmal hat das mit der Lieferung leider nicht so super geklappt. Nachdem bei mehreren anderen Teilnehmern das Paket schon da war, bei einigen (darunter ich) aber auch nicht, wurde es noch einmal losgeschickt - statt mit Hermes mit der Post. Und siehe da, nach zwei Tagen lag es im Briefkasten!

Aussehen, erster Eindruck
Wieder kam beim Auspacken ein kleines Mäppchen zum Vorschein, in kräftigem Rot. Darin, wie beim ersten Paket, drei Anleitungskarten ,Nähtipps, eine Einkaufsliste, die Schnittmuster und das Material: 2x Stoff in unterschiedlichen Dessins je 70 x 45 cm, 70 cm Zackenlitze und ein BeaLena-Label. 
Motto: "I Love my Kitchen."


Getreu dem Motto standen folgende Projekte zur Auswahl: Eine Schürze, ein Brotkörbchen und ein Kannenwärmer - Körbchen und Schürze gefielen mir auf Anhieb, den Kannenwärmer fand ich etwas seltsam - und glaube kaum, dass allzu viele Leute dafür tatsächlich Verwendung haben.

Ich habe mich dann für die Schürze entschieden, diesmal Schwierigkeitsgrad 1, werde das Körbchen aber sicherlich auch noch mal nähen.

Umsetzung
Die Anleitung war diesmal sehr verständlich und ich habe keine Fehler entdeckt. Nur: Der Stoff reichte mysteriöserweise schon wieder nicht um so zuzuschneiden wie verlangt. Habe die Bindebänder mit Nahzugabe geschnitten und bei den anderen Teilen hat es dann leider nicht mehr gepasst und ich musste ohne zuschneiden.Naja, jetzt ist sie halt etwas kleiner als gedacht. Außerdem habe ich die Anleitung etwas abgewandelt und die Ecken abgerundet, sowie das Bindeband mit der anderen Seite nach vorn angenäht - fand ich einfach schöner.
Ich mag die Schürze gern und finde es war ein tolles Projekt für so ein Paket (auch für Anfänger). Nur die Rückseite gefällt mir nicht so, da man hier umgeschlagene Kanten sieht - allerdings kann man aus zweimal 70x45 cm Stoff keine Schürze nähen die zwei schöne Seiten hat, das ist schon klar.


Das nächste Päckchen ist schon angekommen, auf den ersten Blick leider nichts Passendes für mich dabei. Aber ich werde mir das mal in Ruhe ansehen und dann berichten!
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WeltbildEdition "Nähen mit BeaLena" - Paket 1, Teil 2

25.06.2014

Hier habe ich ja schon ein bisschen von meiner ersten Lieferung der WeltbildEdition berichtet. Nun folgt der zweite Teil:

Die Wahl ist schließlichauf das Täschchen gefallen, ich habe mir damit das schwierigste Projekt aus dem Kit ausgeguckt. Aber ich habe ja schon etliche Taschen genäht und war sehr zuversichtlich, denn anhand der wenigen Schnittteile sah das Ganze doch sehr einfach aus. Im Prinzip besteht diese Tasche nur aus Vorder- bzw. Hinterteil, Boden und einem Henkel, der gleichzeitig die Seitenteile darstellt. Dann noch eine Außentasche und zwei Riegel als Verschluss. Gefüttert ist sie auch. Relativ simpel. Dachte ich.

Der letzte Rest...
Leider fing das Drama schon beim Zuschnitt an. Egal wie ich es drehte und wendete, bei einem Stoff hatte ich nicht genug. Ich hatte mich schon nicht getraut die Stoffe vorzuwaschen, weil es total knapp werden würde und trotzdem hat es beim grünen Stoff definitiv nicht gereicht. Außerdem fand ich an drei verschiedenen Stellen drei verschiedene Anweisungen, wir ich zuschneiden sollte (von der Anzahl der Teile her). Da musste ich erst einmal schauen, welches wohl die richtige Version sein könnte.
Und ich fand es seltsam, dass das hintere Schnittteil länger und höher war als das Vorderteil. Zumal der Boden auch nur so lang wie das Vorderteil ist...
Ebenso sollte ich laut Anleitung den Fadenlauf beachten. Klaro! Nur - ein Stoff hatte keine Webkante, sehr schwierig zu sehen wo dort der Fadenlauf verläuft und bei einem anderen ignorierte der Zuschneideplan dann plötzlich denselben. Grr. Ich war schon ziemlich angefressen. Habe dann eigenmächtig etwas gemogelt und die Riegel weggelassen, statt dem zu großen Hinterteil noch ein Vorderteil zugeschnitten sowie überall den Fadenlauf beachtet.

Dann wurde das Vlies / die Vlieseline aufgebügelt (ich kenne es nur so, dass bei den Einlagen ohne Nahzugabe zugeschnitten wird, das wurde hier nicht erwähnt. Habe dann mal mit Zugae zugeschnitten) und angefangen zu nähen. Mit ein bisschen Nachdenken ging das auch ganz gut, weil ich ja schon Erfahrungen bei Taschen habe und weiß wie das alles so zusammengehört. Die Anleitung hat nämlich leider so gut wie keine Bilder.
...duch das Wenden sehr knittrig und mit unfertigem Henkel
Trotzdem muss ich sagen, so seltsam habe ich noch nie eine Tasche genäht. Zum Schluss wird die Tasche nämlich rechts auf rechts am oberen Rand zusammengenäht, außer an den Seiten, wo der Träger ist. Dann wird gewendet und der Henkel so genäht: Zugaben alle nach innen bügeln und drübersteppen. Leider habe ich wohl etwas falsch verstanden und plötzlich befand sich mein Henkel gefangen im Innenleben der Tasche. Oje! Abgesehen davon, dass dieser auf dem Foto der fertigen Tasche komischerweise viel länger aussah, als er bei mir tatsächlich war.

Beim Auftrennen habe ich dann noch mal nachgedacht und bin zum Entschluss gekommen, dass ich mit der Machart der Träger nicht zufrieden sein würde. Verschenken wollte ich das fertige Teil ja, aber doch nicht mit so einem doofen Henkel. Denn wenn man bei dieser Methode nicht mega-knappkantig absteppt, dann knicken die Zugaben am Rand immer so unschön auf. Wisst ihr was ich meine? Außerdem fand ich den Henkel einfach zu kurz, dadurch fällt die Tasche blöd wenn man sie trägt.

Um den Stoff und meine Arbeit nicht komplett zu verschwenden werde ich den Träger abschneiden und so etwas wie eine Kulturtasche draus machen. Oder so. Ich hoffe damit kann meine Schwester auch leben :D

Es tut mir echt leid, dass ich gerade nicht viel Positives über die Edition sagen kann, die Grundidee finde ich nämlich echt klasse. Aber vielleicht wird es mit dem nächsten Päckchen ja anders, abwarten! :)
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Produkttest: WeltbildEdition "Nähen mit BeaLena" - Paket 1

30.05.2014

Ab heute gibt es eine neue Rubrik im Blog, ab sofort wird nämlich auch ab und zu getestet. Natürlich Kreativ-Krams, was sonst? Aktuell darf ich, dank einer Verlosung von Weltbild, eine WeltbildEdition kostenlos testen.

WeltbildEdition?  
Jap. Das ist so etwas wie ein Abo, man bekommt alle paar Wochen ein neues Päckchen nachhaus geschickt. Gibt es für Bücher und z.B eben auch als Näh-Set. Die Edition, die ich teste, heißt „Nähen mit BeaLena“ und ich werde vier Pakete bekommen.
Und los geht´s mit dem ersten Bericht:

Die Anlieferung 
Tja, die war schon mal eher kein Glanzstück. Das Päckchen wurde mit Hermes ausgeliefert und der/die gute Paketbote/in hat das Ding einfach AUF meinen Briefkasten gestellt und da lag es dann 6 Stunden rum. Als ich nachhause kam, war es zum Glück noch da (einer der Nachbarn wurden vor kurzem die Schuhe vor der Tür weggeklaut…). Gut find ich das nicht! Vor allem weil es 200 m weiter einen Hermes-Paketshop gibt, die nehmen ja auch Päckchen an. Nun ja.

Aussehen, erster Eindruck  
Als ich den Karton geöffnet habe, kam ein farbenfrohes Papp-Mäppchen zum Vorschein. Etwa 21 x 21 cm groß, vorne drauf alle 3 Projekte die man theoretisch damit nähen könnte.
Im Inneren kann man es auf der einen Seite noch weiter ausklappen, da gibt es Nähtipps und auf der anderen Seite in einem Einschub befinden sich drei Anleitungskärtchen (Schwierigkeitsgrad 1-3), ein Schnittbogen und noch einmal extra verpackt die Stoffe und das sonstige Material. Die Schrift lässt sich gut lesen und hat auch eine angenehme Größe.


Was gab es als Material?  
Drei Stoffstücke (100 % Baumwolle) in verschiedenen Dessins á 45 x 45 cm, Pomponband, 1 Knopf und 1 Label. Schon auf den ersten Blick sehe ich allerdings, das ich noch Sachen dazu kaufen soll (steht auf dem Einschub): Vlieseline (H 250) und Volumenvlies (H 630) und grünes / pinkfarbenes Garn. Ich denke, das wird je nach ausgesuchter Anleitung variieren und noch einmal genau auf den Anleitungskärtchen angegeben sein.
 
Als Perfektionistin habe ich die angegeben und tatsächlich verschickten Materialmengen noch genauer unter die Lupe genommen und das kam dabei raus: 
Stoff ist ausreichend da, wie angegeben. Leider relativ krumm zugeschnitten, so dass ich verschiedene Seitenlängen habe oben 45 cm und unten 46 cm oder sowas. Hoffe das macht nichts aus beim Zuschneiden! Das Pomponband war ungedehnt nur gut 64 cm lang. Man kann es ohne Probleme auf die 70 dehnen aber normalerweise misst man doch sowas im Normalzustand? Na ja, ich denke die 6 cm werden mir nicht fehlen.
Ansonsten war mein Päckchen komplett.

Und nu?
Da ich das fertige Teil nicht selber behalten möchte, habe ich der zukünftigen Besitzerin die Entscheidung überlassen was ich nähen soll. Es stehen zur Auswahl eine einfache Schultertasche, eine Smartphone-Hülle und ein Loopschal. Sobald ich Bescheid von ihr bekomme, geht es mit dem Nähen los!
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